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Vietnam Reiseführer

 

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Phu Quoc Island Vietnam

 

Geschichte Vietnams

Die Geschichte der Besiedlung des heutigen Nordvietnam reicht bis weit vor Christi Geburt. 111 v. Chr. wurde dieses Landgebiet, das wohl bis Hué reichte, von China annektiert, dessen Herrschaft bis 939 n.Chr. andauerte und entsprechend starke Einflüsse hinterlies. V.a. der Buddhismus und taoistische Ideen verbreiteten sich. Allerdings gab es während der ganzen Zeit Widerstände gegen die Besatzer, und im 10. Jahrhundert konnten die Chinesen vertrieben werden, und eine eigene streng geführte Zentralregierung gebildet werden, die ihren Sitz in Thang Long (dem heutigen Hanoi) hatte und aus der der erste Kaiser – Li Thang Long - der Dai Viet (der Staatsname bis 1804) hervorging. Alle Regierenden wurden in der Folge stets an Ihren Taten für das Volk und das Land gemessen. Die verschiedenen Dynastien, die die Macht übernahmen, scheiterten letztlich jedoch alle an Thronstreitigkeiten der Erben und an der Unfähigkeit einzelner Regierender. Ende des 16. Jhts kam es zur Rivalisierung zwischen den Dynastien der Trinh und der Nguyen. Erstere verwalteten den Norden mit der Hauptstadt, während die Nguyen sich nach Süden ausbreiteten und von Hué aus operierten. Es kam zum Bürgerkrieg und zur Teilung des Reiches.

Südlich des Wolkenpasses regierten das Volk der Champa und ganz im Süden waren es zunächst die Fu Nan und später die Khmer, die das Mekongdelta besiedelten. Die Fu Nan waren bis etwa ins 7. Jahrhundert die führende Seemacht in Südostasien. Dann wurden sie von den auf Sumatra aus agierenden Srivijaya verdrängt und schließlich von den Khmer besiegt.

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Der Vormarsch nach Süden bedeutete zunächst Kriege gegen die Champa und dann die Eroberung des Mekongdeltas und Vertreibung der Khmer. Die Erfolge stärkten die Macht der Nguyen und befähigten sie in der Folge in Zusammenarbeit mit den Franzosen, die ihrerseits Anspruch auf das Reich proklamierten, 1802 unter Kaiser Gia Long die Gesamtmacht zu übernehmen. Sie nannten das Land erstmals Vietnam, die Hauptstadt war Hué.

Im 18. Jht hatten Portugiesen, Spanier, Holländer und Engländer auf der Suche nach Rohstoffen, Gold und Märkten das Land besucht. Die Spanier nannten es Cochinchina. Doch als armes und unbedeutendes Land verließen sie es meist schnell wieder. Nur die Franzosen blieben. Sie wollten, anders als die Engländer, über den Landweg nach China vorstoßen. Versuche in Burma und Siam waren bereits gescheitert.

Nachdem sie in Da Nang 1847 mit Gewalt vergeblich versucht hatten, das Land für Kaufleute und Missionare zu öffnen, drangen sie in den Süden ein und eroberten das Mekongdelta und Teile des heutigen Kambodschas. Wenig später gelang es ihnen, auch Hanoi zu besetzen. Saigon wurde 1887 Hauptstadt von Indochina. Die hochfliegenden Pläne, den Kolonialvölkern gleiche Rechte zuzugestehen, wie allen Franzosen, waren das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben waren. Defacto führte die imperialistische Behandlung und Bevormundung der Vietnamesen zu Ausbeutung und Versklavung. Der Widerstand brach in allen Landesteilen los, war aber wenig koordiniert und erfolglos. Erst als ein Mann Namens Ho Chi Minh mit Ideen und Tatendrang aus Europa und Moskau zurückkehrte und 1930 die Kommunistische Partei Indochinas (KPICH) gründete, wendete sich das Blatt. 1941 wurde die Viet Minh als Bewegung für ein unabhängiges Vietnam gegründet.

Während des zweiten Weltkrieges wurde das Land von den Japanern besetzt, die zunächst mit den Franzosen zusammenarbeiteten, sie jedoch 1945 doch noch entwaffneten und zum Verlassen des Landes zwangen.

Kurz nach Kapitulation der Japaner rief Ho Chi Minh mit seinen Viet Minh die Unabhängigkeit der neuen Demokratischen Republik Vietnam aus. Diese wurde von Frankreich, das 1946 nach Vietnam zurückkehrte, als Teil der Union Francaise zunächst anerkannt. Die Forderungen des neuen Staates nach Rückzug der Franzosen führten jedoch schon bald zu militärischen Auseinandersetzungen. Als 1948 der ehemalige König Bao Dai von den Franzosen bevollmächtigt wurde, einen provisorischen vietnamesischen Einheitsstaat zu bilden, kam es zur Spaltung. Die USA und England kooperierten mit dem neuen Gebilde, während die DRV von China und der Sowjetunion anerkannt und militärisch unterstützt wurde. Nach schweren Gefechten besiegten die Vietnamesen die Franzosen 1954 endgültig.

In der vorangegangenen Indochina-Konferenz wurde beschlossen, dass Frankreich sich aus Indochina zurückziehen sollte, und dass die drei Staaten Vietnam, Laos und Kambodscha nun unabhängig und souverän seien.

Vietnam wurde provisorisch am 17. Breitengrad geteilt, bis Wahlen über die Zukunft bestimmen sollten. Das westlicher geprägte Südvietnam mit seinem neuen katholischen Führer Ngo Dinh Diem und die USA unterzeichneten das Abkommen nicht und lehnten Wahlen ab, da sie einen kommunistischen Sieg erwarteten. Im Gegenteil boten die USA Südvietnam Unterstützung für den Aufbau einer eigenen Republik an. Zunächst mit einigen Militärberatern, deren Zahl schnell auf über 5.000 stieg, dann unter der Regierung Kennedy mit Soldaten zur Abwehr der Angriffe der Nationalen Befreiungsfront (FLN) und der Rebellenbewegung der Vietcong.

Während im Norden 1961 die Revolutionäre Volkspartei Vietnams unter Vorsitz von Ho Chi Minh gegründet wurde, stieg im Süden der amerikanische Truppeneinsatz bald auf über 500.000 Soldaten. Nach einem angeblichen Angriff Nordvietnams auf ein US-Kriegsschiff (Tonking-Zwischenfall) begannen die Amerikaner 1964 die Bombardierung des Nordens.

Der erbitterte Krieg sollte 12 lange Jahre bis 1975 andauern, Millionen Vietnamesen das Leben kosten und das Land verwüsten. Nach einer letzten Großoffensive der Nordvietnamesen endete der Vietnamkrieg mit der unblutigen Einnahme Saigons und des danieder liegenden Südens. Die Amerikaner begannen bereits 1969 mit dem schrittweisen Rückzug ihres Einsatzes, nicht zuletzt wegen sinkender innenpolitischer Unterstützung. Bereits 1973 wurde ein Abkommen über die Beendigung des Krieges und Waffenstillstand vereinbart. Dazu kam es aber nicht. Als letztes Mittel der Amerikanischen Armee wurden in den letzten Monaten des Krieges noch ungezählte Luftangriffe mit Flächenbombardements und Einsatz von Giftgas und Napalm geflogen. Riesige Landstriche in Vietnam, Kambodscha und Laos wurden in Bombentrichter verwandelt, hunderttausende Zivilisten starben sinnlos.

Nach der Wiedervereinigung Vietnams 1976 kam es zu Zerrüttungen mit der chinesischen Regierung und zum Einmarsch in das Nachbarland Kambodscha, wo die Roten Khmer ihr grausames Regime führten. Die damals fünftgrößte Armee der Welt konnte schnelle Erfolge erzielen und die von China unterstützten Roten Khmer vertreiben. Bis 1989 hielten sie das kleine geschundene Land besetzt, bis sie sich auf Druck der Weltöffentlichkeit und während des Zusammenbruchs des Ostblocks zurückzogen.

Wirtschaftlich brachte die Wiedervereinigung anfänglich nur Schwierigkeiten. Die Wirtschaftsblockade der USA zeigte Wirkung. Wohlhabende Süd-Vietnamesen und Chinesen, die ein kommunistisches Regime nicht erdulden wollten, flohen zu Tausenden über das Meer (Boatpeople). Das Zusammenführen der unterschiedlich geprägten Süd- und Nordvietnamesen erschien unmöglich. Zwang und Enteignung führten zur Erstarrung.

Schrittweise wurde das Land jedoch in den 90er Jahren wirtschaftlich geöffnet. 1992 legte eine neue Verfassung größere Freiheiten fest, 1994 endete das US-Embargo. Seither herrscht der Geist des Doi Moi (Erneuerung und Aufbruch).

Vietnamesen gelten seit jeher als arbeitsam und fleißig. Dies stellen sie seit einigen Jahren unter Beweis. Kaum ein anderes Land hat eine derart rasante Wirtschaftsentwicklung hinter sich, und in wenigen anderen Ländern herrscht ein solch positiver Zukunftsglaube.

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Titelfoto: © Thor Jorgen Udvang - Dreamstime.com

 

 

 

 

 

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